Tom hat geschrieben: ↑So 23. Aug 2026, 11:11
Darkholme Chronicles würd ich eher in Richtung magischer Sherlock Holmes schieben (Cumberbatch Variante). Mit ein paar Prisen Monk, Mord ist ihr Hobby, Kojak, Columbo, usw.
Verstehe ich zwar... Macht es aber für mich jetzt auch nicht unbedingt interessanter.
Tom hat geschrieben: ↑So 23. Aug 2026, 11:11
Im übrigen unterscheidet sich Universum 698 wirklich sehr vom Main.

Jop, den Eindruck hatte ich auch, deswegen ist es auch auf Platz 3 für mich gelandet.
Tom hat geschrieben: ↑So 23. Aug 2026, 11:11
Dass es mehrere Stories gegeben hat, wo Gwen Stacy überlebt hat, weiß ich.
Aber mit 646 gehe ich hier einen vollkommen anderen weg.
Wie du schon selbst festgestellt hast, gibt es mehrere Stories dieser Art im Canon, so dass es durchaus recht schwierig werden dürfte da noch einen vollkommen anderen Weg zu gehen. Aber ich will da jetzt auch nichts unterstellen ohne das Werk überhaupt zu kennen (oder deinen genauen Plan

)
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Der Grund für den Post ist allerdings ein anderer. Nämlich der, dass ich mittlerweile bei Isekai no Xistence auf dem aktuellen Stand gelandet bin und die letzten drei Teile gelesen habe. Und ich muss leider sagen, dass die mich sehr Zwiegespalten zurück gelassen haben. Auf der einen Seite hab ich bekommen was ich wollte und auf der anderen Seite zeigt die Geschichte an dieser Stelle ihre alten Probleme mal wieder in stark verschärfter Version. Da wären zunächst mal die Teile in denen die politischen Angriffe zunehmen. Zum einen ist das Charakterverhalten des Protagonisten für mich nur schwer nachvollziehbar. Es ist vollkommen klar gewesen, dass derartiger politischer Schmutz irgendwann kommen würde und aus meiner Sicht lässt er das alles emotional viel zu nah an sich ran. Ich gebe allerdings zu dass das auch ein Ich-Problem ist. Mir ginge es vollkommen am Arsch vorbei was irgendwelche vollidiotischen, dämlichen Arschgesichter irgendwo in irgendeiner Nachrichtensendung über mich schreiben oder auch nur denken. Emotionale Probleme würde ich erst kriegen wenn auch in meinem Alltag persönliche Attacken auf mich folgen würden. Das passiert jetzt hier aber nicht. Und dennoch macht unser Protagonist einen unglaublichen Aufriss deswegen. Da komme ich absolut nicht drauf klar. Wenn ihn das sympatisch machen sollte, hast du da was mich angeht eher das Gegenteil erreicht. Dazu wiederholen sich Gedankengänge mehrmals in einem Kapitel, Abschnitte haben zwar einen anderen Dialog aber behandeln das selbe Thema auf die selbe Art und Weise und nichts scheint vorran zu gehen. Das hätte teilweise easy in ein paar Nebensätzen abgehandelt werden können. Der Gipfel war allerdings der letzte Teil, wo teilweise sogar die Dialoge sich wiederholt haben und genauso da standen wie im Abschnitt vornedran. Langsam geht es mir auch auf die Nerven die immer gleichen Außenbeschreibungen zu lesen, etwa vom Planet und auch von einigen Abläufen der Station. Und das ist wirklich extrem Schade, denn eigentlich liegt mir der Inhalt schon ziemlich, da es eben genau das ist was ich in meinen Kommentaren gefordert hatte. Die letzten drei Kapitel hätten eigentlich auf eins oder zumindest ein-einhalb Kapitel zusammen gekürzt werden müssen. So bremst es wirklich die Geschichte zu massiv aus. Dein Problem in ruhigen Phasen viel zu viel zu viele Details einzubauen, dafür in chaotischen Action-Momenten viel zu viel zu wenige, besteht leider immer noch und in diesen letzten Teilen hat es sich so unglaublich massiv raus kristallisiert, dass es mich massiv wundert, dass ich der einzige zu sein scheine der das kritisiert.
Das gesagt bin ich schon noch daran interessiert wie es weiter geht und ob er tatsächlich am Ende Präsident vom System wird oder ob er nicht wieder kurz vor dem Ziel aussteigt wie schon einmal. Würde tatsächlich beides zur Geschichte passen.
BTW für das Problem mit den Konkurenz-Frachtern gäbe es tatsächlich eine unglaublich simple Lösung, die allerdings durchaus in einer moralischen Grauzone liegen dürfte. Er baut Beziehungen mit Piraten auf und schickt diese gegen seine Konkurenz-Frachter in den Kampf. Wenn die minderwertigen Frachter öfter zerstört oder gekapert werden, wird automatisch seine Firma wegen der besseren Sicherheit oben auf sein. Ich gehe aber mal davon aus, dass du lieber einen klassischen weißen Helden schreiben wolltest und diese moralische Grauzone daher eher nicht übertreten wirst. Das musste aber mal als simple Lösung hier rein irgendwie.
